Umweltfreundliche Energie, also Strom aus regenerativen Energiequellen, wird ebenfalls von den Stadtwerken Schwabach angeboten (Schwabach Natur, Hydropower). Ein zukunftsträchtiges Konzept, das sich mit Hilfe neuester Technologie immer mehr durchsetzt. Doch Umweltbewusstsein beginnt schon zu Hause. Energie zu verwenden anstatt zu verschwenden, das schont Haushaltskasse und Umwelt gleichermaßen.
Wenn Sie am Ende des Jahres Ihre Abrechnung bekommen haben und sich über den hohen Stromverbrauch wundern, dann messen Sie doch mal den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte und suchen nach der Schwachstelle. Bei uns können Sie sich das Messgerät, gegen Vorlage Ihres Personalausweises, für eine Woche kostenlos ausleihen. Für jede weitere Woche berechnen wir Ihnen 5 €.
Das Messgerät wird wie ein Verlängerungskabel zwischen Haushaltsgerät und Steckdose geschalten. Das Gerät zeigt nun an wie hoch der Anschlusswert ihres Elektrogerätes ist und wie viele Kilowattstunden es verbraucht hat. Nun können Sie entscheiden ob Sie das alte Gerät behalten oder es gegen ein neues Gerät austauschen wollen.
Hier haben wir noch ein paar Haushaltstipps für Sie:
Ausknopf statt Stand-by-Knopf
Wussten Sie, dass wenn Sie Ihren Fernseher nur mit der Fernbedienung ausschalten Ihr Fernseher trotzdem erheblich Strom verbraucht. Also lieber Aus anstatt Stand-by.
Clever kühlen
Gefriergeräte sind große Stromfresser also achten Sie beim Kauf Ihres Kühlgerätes nicht nur auf den Preis sondern auch auf den Energieverbrauch des Gerätes. Auch die Wahl des Stellplatzes ist von großer Bedeutung. Stellen Sie es nach Möglichkeit in kühlere Räume, denn auch die Zimmertemparatur ist ein wichtiger Faktor den man nicht vergessen sollte.
Energiesparlampen lohnen sich
Eine Energiesparlampe hat eine bis zu zehnmal längere Lebensdauer als eine herkömmliche Glühbirne und verbraucht ca. fünf mal weniger Strom. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, machen sich aber schon sehr bald bezahlt. Außerdem ersparen Sie der Umwelt bei einer Lebensdauer von 10.000 Betriebsstunden ca. 350 kg CO2-Ausstoß.
Warmes Wasser richtig nutzen
Wenn Sie in den Urlaub fahren und kein warmes Wasser benötigen, sollten Sie bei Speichergeräten den Bedienknopf auf die Frostschutzeinstellung umstellen. Am besten ist es, wenn Sie das gespeicherte warme Wasser noch verbrauchen. Duschen Sie, anstatt zu baden. Für ein Vollbad benötigen Sie dreimal soviel Energie, wie für ein Duschbad von drei Minuten.
Richtige Raumtemperatur
Bei der Drosselung der Raumtemperatur sparen Sie pro gesenktem Grad Celsius ca. 6 % Energie. In Bad, Wohn- und Kinderzimmern sollten es ca. 20 - 22 Grad sein, während Sie in Schlaf- und Arbeitszimmern nicht über 18 Grad heizen sollten. Senken Sie die Raumtemperatur in der Nacht oder wenn Sie abwesend sind, aber schalten Sie die Heizung niemals ganz aus. Lüften Sie außerdem drei- bis viermal täglich für jeweils 10 - 15 Minuten, dass die verbrauchte, feuchte Luft ausgetauscht wird.

