Immer was
los bei uns.

  • Sie befinden sich hier: >

7-teiliges Kunstwerk für die Stadtwerke

Bild
Gabriele Fuchs mit Ehemann (rechts im Bild) übergaben das Werk an die Jury-Mitglieder: Winfried Klinger, Kulturamtsleiterin Sandra Hoffmann-Rivero, Sabrina Monhoff und Anke Schielein (v.r.n.l.).

(vom 26.03.2021)

Gabriele Fuchs ist die Gewinnerin des 100-Jahre-Strom-Kunstwettbewerbs

Im Jahr 1919 wurde der Grundstein für die Stromversorgung in Schwabach gelegt, 1920 ging es mit der Zuschaltung eines eigenen Elektrizitätswerks dann richtig los. Zu diesem 100-jährigen Strom-Jubiläum haben die Stadtwerke neben einiger (Online-)Feierlichkeiten, wie einer Videoserie auf Youtube, im vergangenen Herbst auch einen Kunstwettbewerb in Schwabach ausgerufen.

Da die Stadtwerke schon seit vielen Jahren Kunst und Kultur in Schwabach fördern, war die Idee für einen eigenen Kunstwettbewerb schnell geboren. Damit wollten die Stadtwerke zum einen regionale Künstler in der Corona-Krise durch einen konkreten Auftrag unterstützen und zum anderen ein Werk zum Ausstellen beauftragen, das noch lange an dieses besondere Ereignis erinnert.

Gesucht waren also Ideen für ein Kunstwerk mit Bezug zum Stromjubiläum. Unter den eingesandten, sehr kreativen Ideenskizzen erhielt das Projekt „Wandlung“ von Gabriele Fuchs die meisten Stimmen von der 6-köpfigen Jury. Bei der Übergabe des fertigen Werks an die Stadtwerke konnte die Künstlerin ihre Gedanken sowie einige Informationen zur Entstehung der sieben einzelnen Bilder erläutern.

Faszinierende Stromerzeugung

„Stromerzeugung ist faszinierend. Heute legt man nur einen Schalter um und der Strom ist da. Erst wenn man sich genauer damit beschäftigt, erkennt man welche Arbeitsleistung und welche Vielfalt dahinter steckt“, erzählt Gabriele Fuchs. In ihren sieben Ölgemälden auf Leinwand geht Fuchs auf die unterschiedlichen Energiearten ein: von Erdgas über Kohle, Biomasse, Wasser- und Windkraft bis zur Atom- und Solarenergie.

„Schönheit der Technik“

Dabei sind Farben und Formen natürlich bewusst gewählt. Für Windkraftanlagen, die in der Natur eher ruhig und ästhetisch wirken, hat sie beispielsweise feine, schmale und klare Linien verwendet, hierbei stand auch die „Schönheit der Technik“ im Vordergrund. Bei der Sonnenenergie sind neben den blauen Farben eines klassischen PV-Moduls auch gelbe und lila Töne verwendet worden, da diese den maximalen Kontrast darstellen und damit auch die Kraft der Lichteinstrahlung verdeutlichen.

„Es ist ein tolles Kunstwerk entstanden, das beim Betrachten zum Nachdenken und Innehalten anregt und einen Ehrenplatz bei uns im Haus bekommt. Vielen Dank für die wunderbare Umsetzung“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger. Ein weiterer Dank galt der städtischen Kulturamtsleiterin Sandra Hoffmann-Rivero, die die Jury mit ihrer Fachkompetenz bereichert hat. „Ich freue mich, dass die Stadtwerke bei ihrem Jubiläum auch an unsere regionale Kunstszene gedacht haben. Gabriele Fuchs hat mit ihrer kongenialen Idee und der Abstraktion in der Umsetzung ihre künstlerische Klasse gezeigt!“, ergänzt Sandra Hoffmann-Rivero.

Gabriele Fuchs arbeitet seit knapp vier Jahren in ihrem Atelier in der Schwabacher Bachgasse. Studiert hat sie an der Kunstakademie in Porto. Bisherige künstlerische Stationen waren u.a. Indonesien, Österreich und Brasilien.

zurück