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Kolossaler Kraftakt

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(vom 08.04.2016)

Mit gut 26 Tonnen wiegt er mehr als fünf ausgewachsene afrikanische Elefantenbullen: Mit einem wahren Kraftakt wurde Ende März der Transformator wieder an seinen Platz im Schalthaus 1 in der Siedlungsstraße gebracht.

Hintergrund des kolossalen Ausflugs: Der Trafo, Baujahr 1965, war im Dezember zur planmäßigen Wartung ins Trafowerk in Neusäß bei Augsburg gefahren worden. „Der Trafo ist seit über 50 Jahren im Einsatz“, erklärt Andreas Eder, Technischer Leiter bei den Stadtwerken Schwabach. „Der Trafo wird dauerhaft mit einer Freqzenz von 50 Hertz betrieben, sodass er elektromechanisch stark beansprucht wird.“

Auf die nächsten 20 Jahre
Jetzt nach der umfangreichen Wartung ist der Trafo wieder in einwandfreiem Zustand. „Wir gehen davon aus, dass einer weiteren Laufzeit von mindestens 20 Jahren nichts im Wege steht“, so Andreas Eder. Der Trafo im Schalthaus 1 verbindet mit zwei weiteren baugleichen „Kollegen“ die beiden Mittelspannungsnetze im Süden und im Norden der Stadt. Der Trafo hat eine Leistung von zehn MVA (Megavoltampere), das entspricht etwa 20 Trafostationen.

Erster Trafo aus dem Jahr 1875
Der erste Trafo stammt übrigens aus dem Jahr 1875. Der russische Ingenieur Jablotschkow entwickelte die sogenannte Jablotschkowsche Kerze, eine Kohlebogenlampe mit  Induktionsspulen, die prinzipiell einen Transformator darstellten. Ein paar Jahre später, 1883, stellten Lucien Gaulard und John Dixon Gibbs in London den ersten technisch brauchbaren Transformator aus und ließen ihn patentieren.

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