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Kontrollierte Gas-Verbrennung mit Flamme

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(vom 12.11.2020)

Bauarbeiten an Gasdruckregelanlage im Vogelherd: Am Donnerstagvormittag begannen die Stadtwerke Schwabach an ihrer Gasdruckregelanlage im Vogelherd mit der geplanten Erneuerung der Anlage. Im ersten Schritt wurden die Vorbereitungen für eine provisorische Gasversorgung getroffen. Aus Sicherheitsgründen ist es während dieser Arbeiten notwendig, das Gas kontrolliert zu verbrennen. Zum Einsatz kommt dabei die Stadtwerke-eigene Gasfackel, mit der in etwa drei Metern Höhe das Gas verbrannt wird.

„Die dabei entstehende Flamme können wir durch die Gasfackel kontrollieren“, gibt Jörn Thimm, Leiter der Abteilung Betrieb und Instandhaltung Gas/Wasser/Wärme, Entwarnung. „Bei der Gasverbrennung steht sogar der Sicherheitsaspekt im Vordergrund, denn wenn das Gas verbrannt ist, gelangt es nicht mehr in die Umwelt!“, so Thimm weiter. 

Bei den Arbeiten am Donnerstag wurde ein Feuerwehreinsatz durch einen eingegangenen Notruf ausgelöst. Es stellte sich jedoch zügig heraus, dass die Flamme keinen Brand als Ursache hatte, sondern eine geplante Maßnahme der Stadtwerke war.

Am 16. und 18. November werden weitere Arbeiten an der Anlage folgen, die wieder mit Gas-Verbrennung und Flamme einhergehen. „Die Feuerwehr ist darüber informiert, muss aber dennoch jeder Meldung und jedem Notruf nachgehen“, erklärt Thimm. Auch im Dezember folgen weitere Arbeiten im Vogelherd, wo die Gasfackel wieder geplant zum Einsatz kommt.

Eine Gasdruckregelanlage reduziert den Gasdruck aus der Hochdruckleitung auf etwa 23 Millibar Niederdruck für den normalen Hausgebrauch. Bei der kontrollierten Verbrennung des Erdgases CH4 entstehen keine Gerüche, weder Brand- noch Gasgeruch. Die Verbrennung mittels Gasfackel erfolgt aus Sicherheitsgründen in der Höhe, um die Personen vor Ort nicht zu gefährden und die Flamme kontrolliert nach oben abzuleiten.

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