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Mehr Busse in Schwabach unterwegs

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(vom 12.09.2020)

Bedarfsgesteuerter Einsatz von Verstärkerbussen

Das Fahrgastzählsystem spuckt die eindeutigen Zahlen aus: die Busse beim Stadtverkehr Schwabach sind nach den ersten vier Tagen Schule längst noch nicht so voll wie vor der Corona-Zeit. Dennoch werden zu den Schulanfangs- und Schulschlusszeiten zusätzliche Busse eingesetzt.

„Der Einsatz wird nach Bedarf gesteuert und kann auch täglich geändert werden. Derzeit werden unsere zwölf Schulbusse mit fünf zusätzlichen Fahrtangeboten verstärkt“, erläutert Stadtverkehrsleiter Tobias Mayr. Schwerpunkt ist dabei die Relation Reichelsdorfer Keller – Katzwang – Kappelberg – Limbach bis zu den Schul-Haltestellen Gymnasien/Realschule/Helmschule und zurück. „Dort haben wir auch ohne Verstärker bereits die größten Kapazitäten im Einsatz“, so Mayr weiter.

Der Stadtverkehr ermittelt laufend die Besetzung aller Schulbusse und weiß daher, dass es mit Überfüllung aktuell gibt keine Probleme gibt. Allerdings kann nicht bei allen Fahrten überall im Bus 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. „Hier können wir nur an unsere Schüler appellieren, dass sie sich weit genug auseinanderstellen und keine Pulks bilden, auch wenn man sich dann nicht so gut unterhalten kann. Sollte der Fall auftreten, dass ein Bus bei einer Fahrt an seine Kapazitätsgrenzen kommt, ist den Anweisungen unserer Fahrer und unseres Aufsichtspersonals Folge zu leisten, wenn diese dann beispielsweise auf einen anderen Bus verwiesen. Dafür bitten wir um Verständnis!“, betont Tobias Mayr.

Wo die Verstärker eingesetzt werden, ist für Fahrgäste meist nicht erkennbar, denn diese fahren zur Erhöhung der Kapazitäten nicht vom Anfang bis zum Ende einer Fahrt hinter dem planmäßigen Bus her, sondern nur auf den am meist frequentierten Streckenabschnitten. Ein Verstärkerbus ist am ehesten daran zu erkennen, dass er ungewohnt leer ist, da die meisten Fahrgäste im planmäßigen Bus sitzen.

Sicher unterwegs – Kontaktlos Busfahren

Alle Fahrzeuge werden täglich desinfiziert, vor allem an Berührungspunkten wie Haltestangen und -griffe sowie die Haltewunsch-Knöpfe. Auch das kontaktlose Busfahren wird ermöglicht, denn die Türen öffnen in der Regel automatisch und der Haltewunsch kann dem Fahrer mündlich mitgeteilt werden. Darüber hinaus ist der Ausstieg an den Schulhaltestellen und auf dem Heimweg auch vorne möglich, so dass man nicht durch Engstellen hindurch muss. Auch alle Klappfenster und Dachluken werden zu Betriebsbeginn geöffnet, um eine gute Durchlüftung zu gewährleisten. Weiterhin sind Desinfektionsmittelspender in allen Bussen angebracht.

Zu Stoßzeiten empfiehlt es sich, wo möglich, einen früheren oder späteren Bus zu nehmen. Insbesondere auf der Strecke Bahnhof – Schulen ist darauf zu achten, dass dort sehr viele Busse unterschiedlichster Busunternehmen verkehren, von denen diverse derzeit nur moderat gefüllt sind. Auskunft über die Fahrtmöglichkeiten erhält man unter https://www.vgn.de/verbindungen

Aktuell werden Verstärkerbusse auf folgenden Fahrten eingesetzt (tägliche Änderungen vorbehalten):

  • Linie 662: 06:35 Nürnberg, Appelstraße – 07:05 Gutenbergstraße (auf dem Streckenabschnitt Limbach, Waldsiedlung – Schillerplatz)
  • Linie 662: 07:03 Nürnberg, Appelstraße – 07:35 W.-v.-Eschenbach-Gymnasium (auf dem Streckenabschnitt Katzwang Mitte – WEG
  • Linie 665: 07:40 Kappelberg – Helmschule (auf dem Streckenabschnitt Limbach, Waldsiedlung – Helmschule)
  • Linie 662: 12:53 W.-v.-Eschenbach-Gymnasium  - 13:24 Nürnberg, Appelstraße (auf dem Streckenabschnitt Nördlinger Straße – Limbach, Waldsiedlung)
  • Linie 663: zusätzliche Fahrtmöglichkeit zur Helmschule auf der Fahrt 07:09 Schaftnach 07.36 W.-v.-Eschenbach-Gymnasium: Außerplanmäßig fährt der Bus ab sofort über die Haltestelle „Helmschule Süd“ (Ankunft: ca. 07:30 Uhr).    
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